Landhausmode

Zu besonderen Anlässen wird gerne auf traditionelle Mode im Landhausstil gesetzt. Dabei sind diese Anlässe ganz unterschiedlicher Natur. Doch egal, ob auf den Wiesn, einem Volksfest, einer Wanderung auf der Alm oder gar einer Hochzeit – die Landhausmode ist eine Tradition, die gleichzeitig im Trend liegt. Doch was genau ist eigentlich Landhausmode?

Die Landhausmode ist ein Synonym der Trachtenmode und bezeichnet einen Kleidungsstil. Dieser ist von der Tracht inspiriert, ohne aber die klassische Tracht selbst anzubieten. Die Kleider im Landhausstil unterscheiden sich vom Dirndlgwand insofern, als man sie oft weder mit Bluse noch mit Schürze trägt. Auch findet man hier Trachtenröcke, Mieder und sogar Lederhosen für Damen.

Dennoch ist eine eindeutige Trachtenkomponente nicht übersehbar. Es werden ähnliche Stoffe verwendet, sowie des weiteren Leinen, ungefärbte Baumwolle, Wolle und Leder. Auch werden hier oft Stoffe verwendet, die in der klassischen Tracht nicht vorkommen.

Die Landhausmode unterliegt stärkeren Modeschwankungen als die klassischen Dirndl und bietet deshalb immer wieder eine erfrischende Komponente.

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Was ist Trachtenmode?

Im 21. Jahrhundert ist die Trachtenmode so beliebt, wie sie es lange Zeit nicht war. Grundsätzlich versteht man unter einer Tracht eine traditionelle Kleidung für Frauen oder Männer, aber auch für Kinder. Umgangssprachlich wird damit vor allem von der Tracht aus der Alpenregion gesprochen. Also vom Dirndl und der Lederhose.

Dabei wird zwischen historischer und moderner Tracht unterschieden. Denn während der historischen oder traditionellen Trachten strengen Regeln folgen, werden sie heute nur noch selten in ihrer ursprünglichen Form getragen. Ihren Ursprung haben die modernen Trachten in der Zeit des Biedermeiers. Zu dieser Zeit wurden die bis dahin üblichen Frauenkleider um Schürzen und Blusen ergänzt, woraus letztlich das Dirndl entstand. Die Lederhose selbst geht weiter zurück und galt besonders in der Alpenregion bereits lange vorher als praktisches und beliebtes Kleidungsstück.

Wie viele unterschiedliche Trachten gibt es?

Es gibt unzählige unterschiedliche Trachten. Wie genau dieses Aussehen unterscheidet sich je nach Stand des Besitzers, dem Landstrich und dem Anlass. Teilweise herrschen für frühere Grafschaften ebenfalls eigene Auslagen der Festtagsmode vor. Ebenso vielfältig ist die Landhausmode. Sie entwickelte sich genau wie andere Modetrends mit der Zeit.

Welche Landhauskleider sind besonders modern?

Einen besonders beliebten Trend stellt die bayrische Tracht dar. Denn Dirndl und Lederhose sind auf beinahe jedem Volksfest zu finden. Das liegt unter anderem daran, dass das Dirndl besonders feminin wirkt und die Lederhosen bequem und zu beinahe jedem Anlass passend sind.

Mode im Landhausstil

Die klassische Trachtenmode ist abhängig von der Region, dem Anlass und einer althergebrachten Kleiderordnung, die teilweise dem Alltag früherer Zeiten entsprach. Doch obwohl es eine solche unveränderte Bauerntracht nicht gibt, ist das Bild, das umgangssprachlich mit Trachtenmode verbunden wird, klar definiert. Trotz allem setzt sich die Trachtenmode aus klassischen Elementen zusammen, die besonders schön anzusehen sind. Und sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern vermitteln dem Träger der Tracht auch ein angenehmes Gefühl der Verbundenheit mit den eigenen Wurzeln und den eigenen Traditionen.

Bei Landhausmode scheiden sich die Geister.  Einige finden sie fast genauso schön, wie die klassische Tracht, andere behaupten gerne, dass dies eine reine Kleidung für Touristen sei. Fakt ist, es wird beides gerne getragen und die Landhausmode kann einige Elemente einbauen, die in der klassischen Tracht nicht möglich ist.

Die Landhausmode bietet eine gute Alternative zur Tracht, auch wenn böse Zungen behaupten, dass Landhausmode rein für Touristen ist.

Letzte Aktualisierung am 7.03.2021 / Affiliate Links* / Bilder* von der Amazon Product Advertising API, Platzierung nach Amazonverkaufsrang

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